ADHS und Ausbildung

Die Ausbildung ist für viele ADHS - Betroffene eine Chance, sich endlich in ihrem Interessensgebiet zu bewegen. Dies kann sie beflügeln. Trotzdem kann es auch in der Lehre Schwierigkeiten mit der Motivation, Konzentration, der hohen Sensibilität oder Impulsivität geben. Bei Problemen ist es wichtig, frühzeitig das Gespräch zu suchen und sich begleiten lassen.

Auskunftspflicht Arbeitnehmer Immer wieder stellt sich die Frage, in welchem Rahmen eine Auskunftspflicht bezüglich eines diagnostizierten ADHS des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber besteht. Ebenso wichtig ist, welche Fragen des Arbeitgebers beantwortet werden "müssen". Eine juristische Fachperson hat in einem "Memorandum" die rechtlichen Aspekte aufgezeigt. Selbstverständlich ist es jedem Einzelnen überlassen, ob und wie weit er seinen zukünftigen Arbeitgeber informieren möchte.

Erleichterte LAP für ADHS - Betroffene und Nachteilsausgleich Wenn du als Folge von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom) oder ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) Lernschwierigkeiten hast, solltest du dich an deinen BerufsbildnerIn im Betrieb oder an eine Lehrperson der Berufsfachschule wenden.
Du hast Anrecht auf Unterstützungsmassnahmen und allenfalls auf Prüfungserleichterungen bei der Lehrabschlussprüfung. Möglich sind formale Erleichterungen wie z.B. mehr Zeit, Pausen usw.
Dafür kann man beim Berufsbildungsamt ein Gesuch stellen. Die ausbildenden Lehrkräfte können bei auffälligen Konzentrationsstörungen mit deinem Einverständnis eine Abklärung verlangen, damit die Ausbildung nicht gefährdet ist.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von ADHS oder ADS. Eine Begleitung durch ein Coaching oder eine Therapie kann vieles zum Guten wenden.

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